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Falls Ihr Gebäude in die Qualitätsstufe 1 (QSS) gehört, gilt die übliche Sorgfaltspflicht. Es sind keine speziellen Brandschutzmassnahmen auf der Baustelle gefordert.

Bei der Stufe QSS 2 kann die Brandschutzbehörde bei Umbau- Sanierungs- und Umnutzungsprojekten ein Brandschutzkonzept für die Baustelle verlangen, ab QSS 3 ist es vorgeschrieben.

Gehört Ihr Gebäude in QSS 1?

Grundsätzlich gehören Gebäude bis 30 m Höhe mit folgenden Nutzungen in QSS 1:

Achtung: Sobald besondere Brandrisiken vorliegen, können oben genannte Gebäude oder Teilbereiche in eine höhere Stufe eingeteilt werden.

Brandrisiken, die zu QSS2 führen

  • Tragwerke oder brandabschnittsbildende Bauteile sind mit Brandschutz-Spritzputz oder mit dämmschichtbildenden Brandschutzsystemen ausgestaltet.
  • Gefährliche Stoffe: brennbare Gase bis 1 000 kg, leichtbrennbare Flüssigkeiten bis 2 000 l, Pneulager bis 60 t, Feuerwerkskörper bis 300 kg (bei grösseren Mengen siehe «Brandrisiken, die zu QSS 3 führen»).
  • Stoffe, die im Brandfall eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen, in einer Menge bis zur festgelegten Störfallgrenze.
  • Explosionsgefährdete Räume oder Zonen.
  • Gebäude mit Atrien.
  • Gebäude mit Doppelfassade.
  • Einzelne Brandabschnittsflächen über 7 200 m².
  • Summe der Brandabschnittsfläche über 12 000 m².
  • Anwendung von Nachweisverfahren innerhalb eines Standardkonzeptes der Brandschutzvorschriften.
  • Der Brandschutz wird zu einem grossen Teil mit betrieblichen und/oder technischen Massnahmen (z. B. Löschanlagen, Brandmeldeanlagen) umgesetzt.

Detaillierte Angaben zur Einteilung eines Gebäudes in die Qualitätsstufen finden Sie in der Brandschutzrichtlinie 11-15 «Qualitätssicherung im Brandschutz».